7 Punkte die für einen Immobilienkauf sprechen
- Das Zinsniveau, das aktuell bei ca. 5% für eine 10-jährige Zinsbindung liegt, ist im historischen Vergleich niedrig. Das langfristige Kreditniveau liegt bei ca. 7,5% Hypothekenzins. Dieses Niveau ist durch die Niedrigzinsphase der letzten fünf Jahre bereits im langfristigen Mittel um 0,5% gesunken. Ein Immobilienkäufer, der 200.000 € für den Erwerb einer Immobilie finanziert, zahlt heute monatlich ca. 420 € weniger Zinsen als im langfristigen Vergleich der Hypothekenzinsen.
- Die Immobilienpreise sind im internationalen Vergleich in Deutschland niedrig. Das Preisniveau in Deutschland spricht am Ende einer Phase von rückläufigen Immobilienpreisen (2001 bis 2007) ebenfalls für den Erwerb einer Immobilie.
- Die Eigentumsquote ist niedrig. Vor allem in den Städten Deutschlands ist die Eigentumsquote gering. Sie schwankt zwischen 14% in Berlin und 35% in Bremen. Der Durchschnitt liegt bei 42%. Europaweit beträgt die Eigentumsquote im Durchschnitt über 60%.
- Steigende Haushaltszahlen und sinkende Neubauraten in Deutschland führen vor allem in Städten und Zuzugsregionen dazu, dass Wohnraum knapper wird. In vielen Städten wird die magische Grenze von 8% Leerstand bei Wohnungen bereits unterschritten. Unterhalb dieser Rate beginnen nach einer neuen wissenschaftlichen Untersuchung die Mieten zu steigen.
- Die Preissteigerung in Deutschland verlangsamt sich zwar, aber zuletzt betrug die Inflationsrate 2,9% (September 2008), dennoch gibt es Inflation. Sollte die Finanzkrise dazu führen, dass die Inflation tendenziell zunimmt, spricht auch das für eine Anlage in einen Sachwert.
- Die vermietete Immobilie bietet einen Inflationsausgleich. Im Einzelhandel und Büro wird das durch eine Indexierung der Mieten erreicht. Bei Wohnungen in guten Lagen und in Zuzugsregionen ist ein Trend zur Mietsteigerung erkennbar, von dem Vermieter durch Mieterhöhungen profitieren können.
- Als Baustein der privaten Altersvorsorge gewinnt die Immobilie immer größerer Bedeutung. Die Politik trägt diesem Trend Rechnung, indem auch die selbstgenutzte Immobilie in die Riester-Förderung einbezogen wird. Das ist zwar erst ein bescheidener Anfang, zeigt aber die positive Sichtweise der Politik auf die stabilisierende und sicher Wirkung der Immobilie als adäquates Vorsorgeprodukt.
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